Vernetzung

Deutsches Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen

Das KND ist eng mit dem DZNE vernetzt. Das DZNE erforscht die Ursachen von Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems und entwickelt Maßnahmen zur Prävention, Therapie, Pflege und Patient*innenversorgung. Im Mittelpunkt der Forschung steht die Neurodegeneration: ein krankhafter, langsam fortschreitender Prozess, der Nervenzellen beschädigt. Dadurch wird ihre Funktion gestört, sie können letztlich absterben. Diese Entwicklung kann zu Demenz führen, Bewegungsstörungen auslösen und die Gesundheit auch in anderer Weise massiv beeinträchtigen. Neurodegeneration tritt bei zahlreichen Erkrankungen auf: dazu gehören beispielsweise Alzheimer, Parkinson, die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), sogenannte Ataxien sowie neurodegenerative Erkrankungen im Kindesalter.
Das Ziel des DZNE ist, die Lebensqualität von Patient*innen und Angehörigen zu verbessern. Die wissenschaftliche Strategie des DZNE umfasst deshalb verschiedene, miteinander vernetzte Forschungsbereiche, die vom "Labortisch bis zum Krankenbett" reichen: Wissenschaftler*innen arbeiten dabei fachübergreifend zusammen, um die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die medizinische Praxis rasch voranzubringen. Für die Entwicklung neuer Therapien und Medikamente kooperiert das DZNE mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen und forschenden Unternehmen in Deutschland und weltweit.
 

Veranstaltungen und Termine

B.R.A.I.N. lectures

03.09.2020
Online Seminar Serie
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30. Konferenz von Alzheimer Europe: "Dementia in a changing world"

20.10.2020 - 22.10.2020
Online Konferenz
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14th World Congress on Controversies in Neurology (CONy)

29.10.2020 - 01.11.2020
Online Kongress
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Aktuelle Informationen und Artikel

Alzheimer: Erinnerungen sind möglicherweise nur überlagert

07.08.2020 - Deutsches Ärzteblatt

Einen Mechanismus, der die gestörte Erinnerung bei einer Alzheimer-Erkrankung mitverursachen könnte, beschreiben Wissenschaftler um Martin Fuhrmann vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE; Studie veröffentlicht in Nature). Danach stören Nervenzellen im Gehirn, die für neue Erfahrungen zuständig sind, die Signale von Zellen, die Erinnerungen enthalten und legen eigene Signale darüber. 

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Bluttest erkennt Morbus Alzheimer bis zu 20 Jahre vor ersten kognitiven Störungen

05.08.2020 - Deutsches Ärzteblatt

Ein neuer Bluttest, der Bruchstücke des für die Erkrankung typi­schen Tau-Proteins nachweist, hat in 2 Studien einen Morbus Alzheimer ebenso zuver­lässig erkannt wie die derzeitigen Standardtests, die aufgrund ihrer Invasivität oder Kosten nicht als Screeningtest infrage kommen

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Neue Erkenntnisse über subjektiv empfundene Gedächtnisprobleme

16.07.2020 - Neurology
Ein Forschungsteam unter Federführung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) kommt zu dem Schluss, dass die persönliche Wahrnehmung ein wichtiges Indiz sein kann, um eine Alzheimer-Erkrankung frühzeitig zu bemerken.
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Bundesregierung beschließt Nationale Demenzstrategie

01.07.2020 - Nationale Demenzstrategie

Das Bundeskabinett hat heute die Nationale Demenzstrategie verabschiedet. In einem breiten Bündnis macht sich die Bundesregierung damit auf den Weg, Deutschland demenzfreundlich zu gestalten. Zusammen mit den Partnern soll im September der Startschuss gegeben werden, dann beginnt die konkrete Umsetzung, 2026 wird Bilanz gezogen.

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Aktuelle Rekrutierung

Aktuell sucht die Eisai Studie Probanden.
 
Diese Studie untersucht die Wirksamkeit eines neuen Medikaments für Patient*innen im frühen Stadium der Alzheimer-Krankheit gegenüber einem Placebo und wird an mehreren Gedächtnisambulanzen in Deutschland durchgeführt.

Auschreibung Alzheimer-Promotionsstipendien 2021

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung hat die Ausschreibung der Promotionsstipendien 2021 gestartet. Gefördert werden Promotionsvorhaben, die an einem der zehn Standorte des Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) durchgeführt werden und sich der Erforschung der Linderung und Heilung der Alzheimer-Krankheit oder ähnlicher Alterserkrankungen widmen.

Bewerbungen sind an das Kuratorium der Stiftung in englischer Sprache bis zum 30. September 2020 elektronisch unter info@breuerstiftung.de möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Hans und Ilse Breuer-Stiftung (www.breuerstiftung.de).