Wer wir sind

Das Kompetenznetz Demenzen (KND) ist ein Forschungsverbund, der 2002 von mehrheitlich psychiatrischen Universitätskliniken gegründet wurde und durch deren Gedächtnisambulanzen vertreten wird. Das KND wurde dabei von 2002 bis 2009 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Seit dem 01.05.2009 besteht das KND als eingetragener Verein (KND e.V.) mit zahlreichen eigenen und assoziierten Projekten fort. Das KND verfügt über eine der weltweit größten Daten-, Bild- und Biomaterialbanken zum Thema Demenzerkrankungen. Die bereits erfolgte Auswertung und veröffentlichte Literatur, ebenso wie die laufenden Projekte und Forschungsergebnisse, ergeben wichtige neue Erkenntnisse im Hinblick auf Früh- und Differentialdiagnose dementieller Erkrankungen sowie deren Behandlung. 

 

Vorstand

Das KND wird von einem Vorstand geleitet. Der Vorstand besteht aus dem Sprecher Prof. Dr. Wolfgang Maier, Bonn (1. Sprecher) und dessen Stellvertreter Prof. Dr. Oliver Peters, Berlin (2. Sprecher). Weitere Mitglieder des Vorstandes sind: Prof. Dr. Johannes Kornhuber (Erlangen), Prof. Dr. Lutz Frölich (Mannheim), Prof. Dr. Jens Wiltfang (Göttingen), PD. Dr. Dr. Alfredo Ramírez (Köln). Geschäftsführer ist Prof. Dr. Oliver Peters (Berlin). Zu den Aufgaben des Vorstandes gehört die Vertretung des KND gegenüber dem Projektträger, der Öffentlichkeit und den Universitäten sowie die inhaltliche Koordinierung des Netzes und die Leistungs- und Qualitätssicherung.

 

Externer wissenschaftlicher Beirat

Dem Vorstand ist ein externer wissenschaftlicher Beirat beigeordnet. Der externe Beirat umfasst national und international ausgewiesene Neurolog*innen, Psychiater*innen und Neurowissenschaftler*innen im Bereich der Demenz, Allgemeinmediziner*innen, Spezialist*innen aus dem IT - Bereich und der Biometrik, sowie eine*n Vertreter*in der Angehörigenorganisation. Vertreter*innen des BMBF können in beratender Funktion auftreten.

Veranstaltungen und Termine

14th World Congress on Controversies in Neurology (CONy)

29.10.2020 - 01.11.2020
Online Kongress
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CTAD Kongress 2020 "13th Clinical Trials on Alzheimer's Disease"

04.11.2020 -07.11.2020
Online Kongress
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DGPPN Kongress 2020 "Psychiatrie in der sozialen Lebenswelt"

26.11.2020 - 28.11.2020
Online Kongress
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Aktuelle Informationen und Artikel

Alltagspraktische Tätigkeiten sind relevant in der Diagnostik der Alzheimer-Demenz

15.10.2020 - Journal of Alzheimer’s Disease

Den Verlauf der Alzheimer-Demenz vorherzusagen ist eine Herausforderung. In dieser Studie wurde untersucht, welche im Alltag relevanten Fähigkeiten ein späteres Fortschreiten frühzeitig erkennen lassen. In der Untersuchung einer mittelschwer betroffenen Patientengruppe zeigte sich, dass ein Cluster von Fähigkeiten besonders gut den Verlauf der nächsten 2 Jahre vorhersagt. Zu den Fähigkeiten mit hoher Relevanz gehörten: „das Erledigen finanzieller Angelegenheiten“, „die zeitgleiche Beschäftigung mit mehreren Dingen“, „die Orientierung in einer unbekannten Umgebung“ sowie „das Zubereiten einer Mahlzeit“.

Dieses neu identifizierte Cluster konnte das Fortschreiten der Alzheimer-Demenz sogar früher erkennen als klassische neuropsychologische Tests.

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Alzheimer: Erinnerungen sind möglicherweise nur überlagert

07.08.2020 - Deutsches Ärzteblatt

Einen Mechanismus, der die gestörte Erinnerung bei einer Alzheimer-Erkrankung mitverursachen könnte, beschreiben Wissenschaftler um Martin Fuhrmann vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE; Studie veröffentlicht in Nature). Danach stören Nervenzellen im Gehirn, die für neue Erfahrungen zuständig sind, die Signale von Zellen, die Erinnerungen enthalten und legen eigene Signale darüber. 

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Bluttest erkennt Morbus Alzheimer bis zu 20 Jahre vor ersten kognitiven Störungen

05.08.2020 - Deutsches Ärzteblatt

Ein neuer Bluttest, der Bruchstücke des für die Erkrankung typi­schen Tau-Proteins nachweist, hat in 2 Studien einen Morbus Alzheimer ebenso zuver­lässig erkannt wie die derzeitigen Standardtests, die aufgrund ihrer Invasivität oder Kosten nicht als Screeningtest infrage kommen

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Neue Erkenntnisse über subjektiv empfundene Gedächtnisprobleme

16.07.2020 - Neurology
Ein Forschungsteam unter Federführung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) kommt zu dem Schluss, dass die persönliche Wahrnehmung ein wichtiges Indiz sein kann, um eine Alzheimer-Erkrankung frühzeitig zu bemerken.
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Aktuelle Rekrutierung

Aktuell sucht die Eisai Studie Probanden.
 
Diese Studie untersucht die Wirksamkeit eines neuen Medikaments für Patient*innen im frühen Stadium der Alzheimer-Krankheit gegenüber einem Placebo und wird an mehreren Gedächtnisambulanzen in Deutschland durchgeführt.

Auschreibung Alzheimer-Promotionsstipendien 2021

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung hat die Ausschreibung der Promotionsstipendien 2021 gestartet. Gefördert werden Promotionsvorhaben, die an einem der zehn Standorte des Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) durchgeführt werden und sich der Erforschung der Linderung und Heilung der Alzheimer-Krankheit oder ähnlicher Alterserkrankungen widmen.

Bewerbungen sind an das Kuratorium der Stiftung in englischer Sprache bis zum 30. September 2020 elektronisch unter info@breuerstiftung.de möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Hans und Ilse Breuer-Stiftung (www.breuerstiftung.de).